Aktuelles
Value Perspektiven: 2026: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", Januar 2026
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "2026: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel".
Value Perspektiven: "Platin zu Weihnachten & 1% Zinsen 2026?", Dezember 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Platin zu Weihnachten & 1% Zinsen 2026?".
Value Perspektiven: "Risikomanagement in volatilen Märkten", November 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Risikomanagement in volatilen Märkten".
Value Perspektiven: "Fonds-Performance YTD – Die wichtigsten Treiber", Oktober 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Fonds-Performance YTD – Die wichtigsten Treiber".
Value Perspektiven: "Gedanken zu Healthcare, Goldminen & Zinskurvenkontrolle", September 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Gedanken zu Healthcare, Goldminen & Zinskurvenkontrolle".
Value Perspektiven: "Warum Trumps Zölle zur Stagflation führen", August 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Warum Trumps Zölle zur Stagflation führen".
Value Perspektiven: "Flaschenhälse", Juli 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Flaschenhälse".
Abweichende Value Perspektiven: Macro Matters!
Quelle: Factsheet Value Intelligence Fonds AMI & Value Intelligence ESG Fonds AMI, März 2020; Ampega Investment GmbH
"Patient opportunism - waiting for bargains - is often your best strategy." Howard Marks
Im März wurde den Marktteilnehmern bewusst, dass neben der Gesundheitskrise eine längere Konjunkturkrise droht. Dementsprechend negativ war die Entwicklung an den globalen Aktienmärkten. Hohe Liquidität - vornehmlich in US-Dollar - und physisches Gold erwiesen sich als stabilisierende Bestandteile unseres Allwetter-Fonds und verhinderten einen stärkeren Einbruch.
Die Aktienquote veränderte sich kaum und lag zum Monatsende bei 61%. Die zunehmend aggressiveren Reflationsbemühungen der Notenbanken sprechen mehr denn je für produktive Assets wie die Aktie. Warum ist unsere Aktienquote im Zuge der jüngsten Korrektur dann nicht deutlicher gestiegen? Für eine deutliche Erhöhung der Aktienquote mangelt es nach wie vor an zeitgemäßen Qualitätsunternehmen mit ausreichender Sicherheitsmarge. Es darf nicht vergessen werden, dass die wesentlichen Triebfedern des Aktienbooms der letzten 10 Jahre a) sinkende Zinsen, b) Steuersenkungen, c) steigende Margen und d) umfangreiche Aktienrückkäufe waren. Diese Faktoren werden die Aktienindizes zukünftig nicht länger stützen. Weitere Zinssenkungen sind nicht möglich oder kontraproduktiv, Steuererhöhungen wahrscheinlicher als Steuersenkungen, Margen aus zyklischen und säkularen Gründen unter Druck und Aktienrückkäufe i.d.R. nicht mehr opportun.
Wer die Rahmenbedingungen der letzten 10 Jahre nicht einfach extrapoliert und neben der Bottom-Up-Perspektive auch das sich ändernde makroökonomische und politische Umfeld bei der Bestimmung normalisierter Gewinne berücksichtigt, muss zwangsläufig zu deutlich konservativeren Wertannahmen kommen. Wir werden somit weiterhin sehr selektiv vorgehen und uns in einem globalen Universum auf jene Unternehmen fokussieren, die ihre Produktivität auch unter zukünftig schwierigeren Bedingungen beibehalten können. Nach einem Jahrzehnt im dem die „Flut alle Boote gehoben hat" sehen wir uns als aktive Fondsmanager jetzt deutlich im Vorteil.
Dieser Anlagestrategie-Kommentar wurde auch auf LinkedIn veröffentlicht. Wer unsere gelegentlichen Anlagestrategie-Kommentare zeitnah verfolgen möchte, dem empfehlen wir, sich mit Stefan Rehder und VIA auf LinkedIn zu vernetzen.
