Qualität rechtfertigt nicht jeden Preis

VIA mit einer differenzierten Meinung zum Thema Quality Growth und der Sinnhaftigkeit von Buy-and-Hold Strategien nach 10 Jahren zins- und liquiditätsgetriebener Hausse.

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Fokus auf Qualität

Stefan Rehder investiert in Firmen, die seiner Value-Philosophie entsprechen und gleichzeitig Nachhaltigkeitskriterien genügen.

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„Billig ist nicht gleich attraktiv“

Stefan Rehder spricht im Interview mit Fondsxpress über Automobilwerte, Airlines und Amazon.

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5 Sterne für zwei VIA-Fonds

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Ratingagentur Morningstar den beiden vermögensverwaltenden Aktienfonds der Value Intelligence Advisors GmbH (VIA) per 31.05. ein Gesamtrating von 5 Sternen verliehen hat.

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Abweichende Value Perspektiven: Don´t be greedy!

Warren Buffett überraschte Anfang Mai viele seiner Anhänger mit einem relativ vorsichtigen Ausblick. Statt „gierig" zu sein, wenn sich andere „fürchten", erklärte er, trotz rückläufiger Notierungen „keine attraktiven Investments" zu finden.

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Abweichende Value Perspektiven: Macro Matters! 

Im März wurde den Marktteilnehmern bewusst, dass neben der Gesundheitskrise eine längere Konjunkturkrise droht.

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„Der Markt unterschätzt das Potenzial von Alphabet und Facebook", Februar 2020

Stefan Rehder im Interview mit The Market. 

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Abweichende Value Perspektiven: Macro Matters!

Quelle: Factsheet Value Intelligence Fonds AMI & Value Intelligence ESG Fonds AMI, März 2020; Ampega Investment GmbH

"Patient opportunism - waiting for bargains - is often your best strategy." Howard Marks

Im März wurde den Marktteilnehmern bewusst, dass neben der Gesundheitskrise eine längere Konjunkturkrise droht. Dementsprechend negativ war die Entwicklung an den globalen Aktienmärkten. Hohe Liquidität - vornehmlich in US-Dollar - und physisches Gold erwiesen sich als stabilisierende Bestandteile unseres Allwetter-Fonds und verhinderten einen stärkeren Einbruch.

Die Aktienquote veränderte sich kaum und lag zum Monatsende bei 61%. Die zunehmend aggressiveren Reflationsbemühungen der Notenbanken sprechen mehr denn je für produktive Assets wie die Aktie. Warum ist unsere Aktienquote im Zuge der jüngsten Korrektur dann nicht deutlicher gestiegen? Für eine deutliche Erhöhung der Aktienquote mangelt es nach wie vor an zeitgemäßen Qualitätsunternehmen mit ausreichender Sicherheitsmarge. Es darf nicht vergessen werden, dass die wesentlichen Triebfedern des Aktienbooms der letzten 10 Jahre a) sinkende Zinsen, b) Steuersenkungen, c) steigende Margen und d) umfangreiche Aktienrückkäufe waren. Diese Faktoren werden die Aktienindizes zukünftig nicht länger stützen. Weitere Zinssenkungen sind nicht möglich oder kontraproduktiv, Steuererhöhungen wahrscheinlicher als Steuersenkungen, Margen aus zyklischen und säkularen Gründen unter Druck und Aktienrückkäufe i.d.R. nicht mehr opportun.

Wer die Rahmenbedingungen der letzten 10 Jahre nicht einfach extrapoliert und neben der Bottom-Up-Perspektive auch das sich ändernde makroökonomische und politische Umfeld bei der Bestimmung normalisierter Gewinne berücksichtigt, muss zwangsläufig zu deutlich konservativeren Wertannahmen kommen. Wir werden somit weiterhin sehr selektiv vorgehen und uns in einem globalen Universum auf jene Unternehmen fokussieren, die ihre Produktivität auch unter zukünftig schwierigeren Bedingungen beibehalten können. Nach einem Jahrzehnt im dem die „Flut alle Boote gehoben hat" sehen wir uns als aktive Fondsmanager jetzt deutlich im Vorteil.

 

Dieser Anlagestrategie-Kommentar wurde auch auf LinkedIn veröffentlicht. Wer unsere gelegentlichen Anlagestrategie-Kommentare zeitnah verfolgen möchte, dem empfehlen wir, sich mit Stefan Rehder und VIA auf LinkedIn zu vernetzen.