Value Perspektiven: "Warum wir uns von Indexschwergewichten nach wie vor fernhalten", Oktober 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Warum wir uns von Indexschwergewichten nach wie vor fernhalten".

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Value Perspektiven: "VIAs Rezept für den Bärenmarkt", September 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "VIAs Rezept für den Bärenmarkt".

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Value Perspektiven: "Macro Matters", August 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Macro Matters".

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Value Perspektiven: "VIAs Differenzierung abseits glamouröser Trends", Juli 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "VIAs Differenzierung abseits glamouröser Trends".

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Value Perspektiven: "Zinssensitive Assetklassen", Juni 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Zinssensitive Assetklassen".

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Value Perspektiven: "Stagflation als Basis Case", Mai 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Stagflation als Basis Case".

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Value Perspektiven: "Warum die Zinsen (eigentlich) weiter steigen müssen", April 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Warum die Zinsen (eigentlich) weiter steigen müssen".

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Value Perspektiven: "Inflation & Deglobalisierung: Neue Risiken und Chancen", März 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Inflation & Deglobalisierung: Neue Risiken und Chancen".

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Value Perspektiven: "Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globale Aktienanlage", Februar 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globale Aktienanlage".

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Value Perspektiven: "Flirting with Trouble", Januar 2022

Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Flirting with Trouble".

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Abweichende Value Perspektiven: Don´t be greedy!

Quelle: Factsheet Value Intelligence Fonds AMI & Value Intelligence ESG Fonds AMI, April 2020; Ampega Investment GmbH

"If the greatest investor in my generation can't figure it out, who am I to be bold?" Leon Cooperman, Omega Advisors, Mai 2020"

Warren Buffett überraschte Anfang Mai viele seiner Anhänger mit einem relativ vorsichtigen Ausblick. Statt „gierig" zu sein, wenn sich andere „fürchten", erklärte er, trotz rückläufiger Notierungen „keine attraktiven Investments" zu finden. Wir teilen Buffetts vorsichtige Einschätzung. Die für die Bewertung von Unternehmen maßgeblichen „durchschnittlichen zukünftigen Bedingungen" haben sich in vielen Branchen deutlich verschlechtert.

Die Rettungspakete der Notenbanken werden daran wenig ändern können, da viele Unternehmen ein Bilanzproblem haben, das auch mit zusätzlichen Krediten nicht zu lösen sein wird. Es fehlt an Eigenkapital, um die Verluste aufgrund der niedrigen Kapazitätsauslastung bilanziell auffangen zu können. Doch wer stellt hoch verschuldeten Airlines, Hotels oder Warenhäusern jetzt Eigenkapital zur Verfügung, wenn die Höhe zukünftiger Verluste nicht absehbar ist? Der Staat könnte diese Rolle übernehmen, dies ist aber nicht in jedem Fall sinnvoll und rettet die Altaktionären auch nur bedingt. Eine Flut von Insolvenzen und Kapitalerhöhungen erscheint unvermeidbar. Folglich interpretieren wir Buffetts Zurückhaltung nicht als Schwäche, sondern als ein Zeichen für seinen nach wie vor sehr intakten Realitätssinn.

Dennoch: Aktien bleiben ein wichtiges Wertaufbewahrungsvehikel. Im Rahmen potenzieller Lösungsansätze – sowohl für die aktuelle Krise als auch die strukturellen Probleme – gewinnt die Monetarisierung und Inflationierung der Schulden zunehmend an Popularität. Diese dürften finanzielle Assets (Währungen, Anleihen) zu sicheren Verlustbringern machen, während produktive Assets wie Aktien immer häufiger als alternativlos bezeichnet werden. Alternativlos sind Aktien u.E. aber nur dann, wenn sie mit einer Sicherheitsmarge erworben werden können. Value Investoren, die das Makroumfeld ausblenden, werden naturgemäß aktuell mehr Chancen wittern. Wir agieren dagegen deutlich vorsichtiger und fokussieren uns weiterhin auf Unternehmen, deren Cash-Flows relativ unkorreliert zum Konjunkturzyklus sind.

Ein Blick auf die mittlerweile 10-jährige Historie des Value Intelligence Fonds AMI zeigt, dass ein ausgeprägter Fokus auf den Kapitalerhalt und attraktive Renditen nicht zwangsläufig im Widerspruch zueinander stehen müssen. Wir gehen davon aus, dass die Märkte sehr anspruchsvoll bleiben und unser Fonds weiterhin gut in die Zeit passt.

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