Aktuelles
Value Perspektiven: 2026: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", Januar 2026
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "2026: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel".
Value Perspektiven: "Platin zu Weihnachten & 1% Zinsen 2026?", Dezember 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Platin zu Weihnachten & 1% Zinsen 2026?".
Value Perspektiven: "Risikomanagement in volatilen Märkten", November 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Risikomanagement in volatilen Märkten".
Value Perspektiven: "Fonds-Performance YTD – Die wichtigsten Treiber", Oktober 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Fonds-Performance YTD – Die wichtigsten Treiber".
Value Perspektiven: "Gedanken zu Healthcare, Goldminen & Zinskurvenkontrolle", September 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Gedanken zu Healthcare, Goldminen & Zinskurvenkontrolle".
Value Perspektiven: "Warum Trumps Zölle zur Stagflation führen", August 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Warum Trumps Zölle zur Stagflation führen".
Value Perspektiven: "Flaschenhälse", Juli 2025
Monatskommentar des Value Intelligence Fonds AMI u.a. zum Thema: "Flaschenhälse".
Value Investing 2018: "Money is not supposed to be free."
Quelle: Stefan Rehder, Value Intelligence Fonds AMI
"Money is not supposed to be free." - Jean-Marie Eveillard
Die Weltwirtschaft erlebt aktuell ein bemerkenswertes Zwischenhoch. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich das BIP Wachstum in allen großen Industrienationen 2018 beschleunigt. Gleichzeitig mehren sich die Signale, dass die Zentralbanken die Gunst der Stunde nutzen möchten, um den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik der letzten Jahrzehnte zu wagen. Damit könnte - so eher vorsichtige Stimmen - die liquiditätsgetriebene Hausse in allen Assetklassen ihr Ende finden.
Wir möchten dennoch nicht ausschließen, dass steigende Zinsen und Inflation zunächst als positive Signale interpretiert werden und die Aktienmärkte neue Rekordhöhen erklimmen. Das wirtschaftliche Momentum sollte unseres Erachtens aber nicht von den strukturellen Herausforderungen ablenken. Viel zu lange haben die Zentralbanken Probleme kaschiert, indem sie den wichtigsten Preis - den Preis des Geldes in Form des Leitzinses - manipuliert und damit die Risikoprämien in sämtlichen Assetklassen auf historische Tiefststände gedrückt haben. „Geld sollte es nicht umsonst geben", so Jean- Marie Eveillard, einer der erfolgreichsten globalen Value Investoren aller Zeiten. Deshalb müssen sich Anleger fragen: Inwiefern hat ein jahrzehntelanger Trend fallender Zinsen und die damit verbundene Kreditexpansion Menschen dazu verleitet, Investitionen oder Konsumausgaben zu tätigen, die sie früher oder später bereuen werden?
Trotz unserer ausgeprägten Vorsicht teilen wir die gängige These, dass Unternehmen mit Preissetzungsmacht im Zeitalter der gezielten Abwertung fast sämtlicher Währungen eine wirkungsvolle Möglichkeit repräsentieren, den realen Kapitalerhalt sicherzustellen. Dies werden aber nur jene Qualitätsaktien wirkungsvoll leisten können, deren Preis nicht deutlich über dem intrinsischen Wert liegt. Davon offeriert uns Mr. Market zum Ende des Jahres 2017 relativ wenige, insbesondere wenn man niedrige Zinsen nicht in alle Ewigkeit extrapoliert. Sollten sich aber Türen für Neuanlagen öffnen, dann werden wir sie nutzen.
Dieser Kommentar wurde auch auf Linkedin veröffentlicht. Wer auch auf diesem Wege über unsere Fonds und Aktivitäten informiert werden möchte, dem empfehlen wir, sich mit Stefan Rehder auf Linkedin zu vernetzen.
